So wirkt sich Hörverlust aus

Nicht alle Frequenzen sind bei einer Hörschwäche gleich stark betroffen. Vor allem bei den hohen Frequenzen wirkt sich die Hörminderung meist stärker aus als bei den tiefen. Dieser so genannte „Hochtonverlust" trifft meist eher ältere Menschen.

Vor allem bei den „leisen Konsonanten" wie sch, f, s, t, oder d treten die Verstehprobleme auf. Vor allem an Orten mit vielen Nebengeräuschen, wie etwa einem Restaurant, werden diese Töne oft nicht verstanden. Von der Frage „Möchtest du etwas essen?" kommt bei den Betroffenen lediglich „Möch e u ewa e en?" an. Das bedeutet für Menschen mit Hörminderung, dass Sie ständig hochkonzentriert sind - schließlich muss das Gehirn die fehlenden Puzzleteile erst ergänzen, bevor sich der Sinn des Satzes erschließt.

Grafik Hochtonverlust

 

Der Hochtonverlust betrifft die hohen Frequenzen, speziell die Konsonanten p, h, ch, g, k, f, s, th (grüner Bereich). Werden diese nicht mehr gut verstanden, leidet das Sprachverstehen. Auch Blätterrauschen, Vogelzwitschern und Telefonläuten liegen in diesem Frequenzbereich – und werden oft nicht mehr wahrgenommen.

Hinweis_IconDie beste Vorsorge gegen den Verlust Ihres Hörvermögens sind regelmäßige Kontrollen beim Hör-Akustiker. Fragen Sie deshalb jetzt einen Termin für einen unverbindlichen Hörtest bei einem Hörgeräte-Fachgeschäft in Ihrer Nähe an.